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Ein Leben ohne Bargeld

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In den regionalen und internationalen Medien hören wir immer wieder, dass die Politik die Abschaffung des Bargeldes vorantreibt. Doch was passiert, wenn es tatsächlich kein Bargeld mehr gibt? Sollten wir nach der Bargeldabschaffung auf Kryptowährungen ausweichen?

Für eine denkbare Bargeldabschaffung drängt sich die Alternative einer Kryptowährung auf. Die technischen Details sind anspruchsvoll und nur wenigen direkt zugänglich. Du musst aber selbst entscheiden, wie viele Mittel du in diesem Bereich veranlagen willst. Auch ohne genauere Kenntnisse kannst du dazu nachvollziehbare Überlegungen anstellen.

Müssen wir mit einer Bargeldabschaffung rechnen?

Negative Zinsen sind für Staaten und Unternehmen in Europa bereits eine Realität, in manchen Ländern sogar schon für die Inhaber von Privatkonten.

Bargeld ist eine logische Methode, negativen Zinsen auszuweichen. Unter den derzeitigen Umständen ist eine Abschaffung eindeutig ein Thema. Kenneth Rogoff, einer der bekanntesten Ökonomen der Gegenwart, hat genau diese Maßnahme in seinem Buch „Der Fluch des Geldes: Warum unser Bargeld verschwinden wird“ vorgeschlagen.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang sind die bereits bestehenden Grenzen für legale Barzahlung. In Italien liegt diese Grenze bei 3.000 Euro, in Griechenland sogar bei nur 500 Euro, wobei nur der Kauf von Autos ausgenommen ist. Der beruhigende Effekt dieser Ausnahme dürfte sich für die meisten in Grenzen halten.

Die Kryptowährung als Alternative zu Bargeld

Eine Kryptowährung wird nicht von einer Zentralbank kontrolliert und auch nicht von einer anderen zentralen Stelle. Genau das ist ihr Reiz, denn es macht es wesentlich schwieriger, den Austausch von Einheiten in dieser Währung zu verhindern oder die Währung durch Inflation zu entwerten.

Die Wunschliste an eine Kryptowährung umfasst Anonymität wie diejenige des Bargelds, schnelle Transaktionen für geringe Gebühren und natürlich eine sichere Verwahrung.

Oft wird in diesem Zusammenhang auch die Stabilität des Kurses der Kryptowährung gegenüber den Zentralbankwährungen wie dem Euro genannt. Im Fall einer wesentlichen Einschränkung oder Abschaffung des Bargelds dürfte dieser Aspekt keine große Rolle spielen, da sich dann die Preise für Güter und Dienstleistungen in der Kryptowährung bilden werden.

Die Währung Bitcoin

Sie ist die bekannteste und dem Umfang nach die größte Kryptowährung, die seit 2009 etabliert ist. Die Zahl der möglichen Transaktionen pro Zeiteinheit ist relativ klein. Nimmt diese Zahl auf in der Vergangenheit schon erreichtes Maß zu, steigen die Transaktionsgebühren stark. Du musst dann nämlich eine entsprechend hohe Gebühr bieten, damit deine Transaktion überhaupt behandelt und in die Blockchain aufgenommen wird.

Jede Transaktion wird den Konten des Absenders und des Empfängers öffentlich zugeordnet und kann in der Blockchain eingesehen werden. Wenn eine Kontonummer einmal dir zugeschrieben werden kann, sind alle deine Kontobewegungen bekannt. Eine sichere Verwahrung ist möglich, der Benutzerkomfort sinkt allerdings mit zunehmender Sicherheit.

Andere Kryptowährungen

In der frühen Phase dieser Technologie gibt es zahllose andere Versuche, die Wunschliste in der einen oder anderen Form zu erfüllen. Ein vielversprechendes Beispiel ist die Währung Monero, in deren Entwicklung die Privatsphäre des Benutzers besonders gut berücksichtigt wurde. Das ist allerdings auch schon anderen Akteuren aufgefallen. So hat die US-amerikanische Bundesfinanzbehörde IRS den zwei Firmen Chainalysis und Integra FEC gerade Aufträge zur Entwicklung eines Analysewerkzeugs für die Blockchain von Monero erteilt.

Die technische Sicherheit einer Kryptowährung

Dafür solltest Du drei Bereiche betrachten:

  • -Die Sicherheit des Betriebssystems und der gesamten Computerumgebung.  Dafür ist noch keine Patentlösung in Sicht, ein heute verwendetes allgemeines Betriebssystem hat auf jeden Fall Sicherheitslücken. Bei weiterer Verbreitung von Kryptowährungen kannst Du mit einer Härtung rechnen. Das wird darauf hinauslaufen, dass für diese Anwendungen einfachere und besser abzusichernde Geräte verwendet werden.
  • Die Sicherheit der verwendeten Kryptografie selbst. Daran wird ständig gearbeitet. Probleme sind nicht ausgeschlossen, aber die möglicherweise als unsicher erkannten Teile können durch andere ausgetauscht werden. Ein solches Problem kann die Guthaben in einer Währung vernichten, aber nicht die Idee der Kryptowährung selbst.
  • Die Sicherheit des Protokolls der Währung. Das betrifft beispielsweise die Sicherheit vor Analysewerkzeugen, die für die Einschränkung der Anonymität entwickelt werden. Hier tobt ein Wettstreit zwischen den Entwicklern der Währung und denen der Angriffswerkzeuge. Diesen Prozess solltest Du im Auge behalten und gegebenenfalls die Währung wechseln.

Was wäre ein vernünftiger und realistischer Zugang zu Kryptowährungen?

Es ist kaum vorstellbar, dass die Idee einer Kryptowährung einfach wieder verschwindet. Du kannst eine Börse suchen, dich dort registrieren und zuerst mit kleinen Beträgen handeln. So wirst du mit den Details vertraut und gehst kein wesentliches Risiko ein.

Kommt es dann zu einer Einschränkung der Verwendung von Bargeld oder gar zu einer Bargeldabschaffung, bist du so gut vorbereitet wie eben möglich.

Möchtest du größere Beträge bereits heute in Kryptowährungen veranlagen, gilt dasselbe wie bei jeder Investition. Die Aufmerksamkeit und die Genauigkeit der Beurteilung sollten mit dem eingesetzten Betrag steigen.

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