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#2: Du bist besonders

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In meinem Blog #1 habe ich euch über meine Erkenntnis erzählt, dass es das Wort „niemand“ nicht gibt. Denn jeder von uns ist ein jemand. Heute möchte ich darüber sprechen, was mir erst kürzlich wieder im Aufzug aufgefallen ist.

Ich war auf dem Weg zu einem Termin mit einem sehr guten Geschäftskontakt. Auf dem Weg dorthin hatte ich mich selbst dabei ertappt, wie ich lauthals im Auto zu einem Lied von 30 Seconds to Mars mitgesungen habe. Ich musste schmunzeln als ich bei der Ampel stand und mich der Autofahrer neben mir mürrisch anschaute. Ich war also auf dem Weg zu einem Termin und musste mit dem Lift ein paar Stockwerke nach oben fahren. Es war ein stark frequentiertes Hochhaus mit einigen Firmen und Büros darin. Schon im Erdgeschoss stiegen zwei Männer mit mir ein. Keiner von ihnen hatte mich gegrüßt. Sie blickten starr auf den Boden. Ich dachte mir „Ok, es ist noch früh. Vielleicht sind sie beide keine Morgenmenschen“. Im 3. Stock stieg ein junges Mädchen, vermutlich ein Bürolehrling, zu und eine ältere Dame. Beide waren mit ihrem Smartphone beschäftigt und auch sie hatten es verabsäumt, einfach mal „Guten Morgen“ zu sagen. Ich hatte im fünften Stock den Lift verlassen und verabschiedete mich mit einem „Auf Wiedersehen“ von den übrigen Fahrgästen. Keine Reaktion, weder von den beiden Herren noch von den beiden Damen kam ein einziges Wort oder Kopfnicken.

Der Termin dauerte länger, sodass wir uns entschieden hatten, zusammen zu Mittag zu essen. Wir gingen in ein Restaurant um die Ecke. Beim Betreten grüßte ich laut und deutlich die übrigen Gäste und das Personal. Ein einziger Kellner hatte mir gedankt und begrüßte uns freundlich mit „Grüß Gott, ein Tisch für zwei?“.

Es fällt mir immer wieder auf und gibt mir jedes Mal zu denken. Als Kind hat man mir beigebracht, Bitte und Danke zu sagen, aber auch zu grüßen, wenn man einen Raum betritt oder einem anderen begegnet. Heute scheint es fast so als müsse man sich dafür entschuldigen. Kaum jemand begegnet einem anderen mit dem nötigen Respekt und begrüßt einander. Es sind nicht nur junge Menschen, die einen starren Blick aufgesetzt haben und den Eindruck vermitteln als könnten sie sich selbst nicht leiden. Es sind vor allem auch Menschen in meinem Alter – und ich bin schon über 40 – aber auch die ältere Generation.

Was zum Teufel ist los mit uns allen?

Sind wir alle völlig bekloppt? Habt ihr verlernt höflich miteinander, um zu gehen und den Blick in die Welt hinaus zu richten? Und, was noch viel erschreckender ist. Aus der Corona-Pandemie hat scheinbar kein Mensch etwas gelernt. Während der Ausgangssperre konnte man für ein paar wenige Wochen spüren, dass es ein Miteinander geben kann, einen achtsamen Umgang mit den Menschen aus dem unmittelbaren Umfeld. Man hat Postings gelesen, in denen Menschen ihren Nachbarn angeboten hatten, für sie einkaufen zu gehen. Man hat wieder begonnen, miteinander zu kommunizieren – völlig egal auf welche Art und Weise, aber die Menschen hatten einander wieder etwas zu sagen und liefen nicht stur durch die Gegend, weil sie es eben nicht konnten.

Mein Appell an jeden von uns: Wir müssen aufhören, das Leben als selbstverständlich anzusehen und achtsamer mit uns selbst, miteinander, der Natur und Tieren umgehen. Wenn wir das nicht tun, enden wir wie die Zombies in „The Walking Dead“, „I am Legend“ oder „Matrix“.

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